Ratgeber
Vorhandene Fotobox mit KI nachrüsten
Stand:
Du betreibst eine Fotobox — gemietet, gekauft, selbst gebaut — und sie tut, was sie soll: auslösen, drucken, weiter. Für KI-Bilder brauchst du sie nicht zu ersetzen. Der ganze Umbau besteht aus zwei Teilen, und einer davon ist optional: die Bilder müssen zu VivaPix, und irgendwo muss gewählt werden, welches Motiv entsteht. Beides der Reihe nach.
Schritt 1: Die Bilder fließen ab
Jede Fotobox-Software schreibt ihre Aufnahmen in einen Ordner. Genau der wird beobachtet — im Browser auf dem Fotoboxrechner, für die meisten Aufbauten ganz ohne Installation, oder als kleines Windows-Programm für den Dauerbetrieb. Deine Software merkt davon nichts und druckt weiter wie immer. Die Einrichtung steht Schritt für Schritt unter Fotobox-Ordner überwachen; für dslrBooth gibt es eine eigene Anleitung.
Schritt 2a: Ein Tablet daneben — die Gäste wählen selbst
Jetzt der Teil, der aus der nachgerüsteten Box ein Erlebnis macht: der Auswahlschirm. Ein Tablet oder ein Monitor steht neben der Box und zeigt die Aufnahmen des Abends. Wer sein Foto sieht, tippt es an, wählt ein Motiv — Renaissancegemälde, Winterwald, was das Event hergibt — und bekommt das fertige Bild samt QR-Code zum Mitnehmen. Die Box fotografiert, das Tablet verwandelt: zwei Geräte, zwei Handgriffe, keine Warteschlange am Auslöser.
Zum Aufbau gehört ein Detail, das nach Kleinigkeit aussieht und keine ist: der Auswahlschirm koppelt sich mit einem kurzen Code und trägt den Zugangscode des Events nicht in seiner Adresszeile. Das Gerät steht den ganzen Abend im Raum und wird von Gästen angefasst — in seiner Adresszeile hat der Generalschlüssel der Feier nichts verloren.
Und weil der Schirm öffentlich im Raum hängt, zeigt er nur, was die Fotobox geliefert hat. Handyfotos, die Gäste in die Galerie hochladen, bleiben dort — wer sein Bild in eine Galerie legt, rechnet nicht damit, dass es hinter dem Buffet auf einem Bildschirm steht.
Schritt 2b: Kein zweites Gerät — das feste Motiv
Der Auswahlschirm ist optional. Ohne ihn läuft die Box mit einem festen Motiv: jede Aufnahme wird in denselben Stil verwandelt, das Ergebnis liegt neben dem Original. Für eine Mottoparty, ein Firmenevent mit einem Wunschmotiv oder einen ersten Testabend ist das nicht der Notbehelf, sondern der einfachste Aufbau — ein Gerät weniger, ein Handgriff weniger.
Was du brauchst — und was nicht
- Deine Box, unverändert. Kein Plugin, kein Umbau, keine andere Software. Im Bilderordner wird nichts gelöscht, verschoben oder verändert.
- Internet am Aufbauort. Die Verwandlung passiert nicht in der Box, sondern auf Servern dahinter — ohne Netz kein KI-Bild.
- Für die Motivwahl: ein Tablet oder einen Monitor. Kein bestimmtes Modell, keine App — der Auswahlschirm läuft im Browser.
- Keine neue Hardware sonst. Kein Koffer, kein Dongle, nichts zum Zurückschicken.
Was es kostet
Ordnerwächter, Programm und Auswahlschirm kosten nichts — bezahlt werden KI-Momente, also fertige Bilder. Misslungene Versuche gehen nicht auf dein Guthaben. Die Volumenpreise stehen auf der Preisseite; wie sich das Ganze in dein Angebot einfügt, auf der Seite für Vermieter und Agenturen.
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