KI-Fotobox

Was ist eine KI-Fotobox?

Eine KI-Fotobox nimmt das Foto eines Gastes auf und verwandelt es noch auf der Feier in ein gestaltetes Bild — der Gast steht als Astronautin, als Comicfigur oder im Barockporträt da, mit seinem eigenen Gesicht. Er scannt einen QR-Code und hat es auf dem Telefon, bevor er wieder am Tisch sitzt.

Der Unterschied zu einer gewöhnlichen Fotobox ist nicht der Auslöser, sondern was danach passiert. Und der Unterschied zu einem Filter ist, dass kein Filter aus einem Foto ein neues Bild macht.

Andere Namen, dieselbe Sache: KI-Photobooth, KI-Fotobooth, AI Photobooth — gemeint ist immer das hier.

Vorher – nachher

Was aus einem Foto wird.

Zieh den Regler: links die Aufnahme aus der Fotobox, rechts dasselbe Bild nach der Verwandlung – hier als Steampunk-Szene. Die Gesichter bleiben die eigenen.

KI-Bild: Steampunk
Gruppenfoto auf einem Sommerfest, aufgenommen von einer Fotobox
Links das Originalbild aus der Fotobox, rechts dasselbe Bild nach der KI-Verwandlung. Der Regler blendet zwischen beiden über.
Original KI-Bild

Was in der halben Minute passiert

Fünf Schritte zwischen dem Auslösen und dem fertigen Bild. Der Gast erlebt davon zwei.

  1. 1

    Auslösen

    Am Tablet, an der vorhandenen Fotobox oder über die Schnittstelle. Der Weg hinein ändert nichts am Preis und nichts am Ergebnis.

  2. 2

    Aufbereiten

    Die Aufnahme wird auf ein verarbeitbares Maß gebracht, und die Metadaten fallen weg — Aufnahmeort und Geräteseriennummer haben bei einem KI-Anbieter nichts zu suchen. Gleichzeitig werden die Gesichter gezählt.

  3. 3

    Motiv wählen

    Der Gast tippt eine Experience an. Die Box zeigt nur, was zu seiner Gruppe passt: manche Motive tragen zwei Personen, andere zehn.

  4. 4

    Verwandeln

    Ein Bildmodell erzeugt das Motiv. Danach prüft die Plattform, ob die Gesichter noch die eigenen sind — nicht der Mensch davor, sondern eine Messung.

  5. 5

    Mitnehmen

    Das Bild erscheint an der Box, dazu ein QR-Code. Der Gast scannt, das Bild ist auf seinem Telefon — und liegt zugleich in der Galerie der Feier.

Wie lange dauert das?

Über die bisherigen Läufe dieser Plattform gemessen war die Hälfte der Bilder nach rund einer halben Minute fertig. Bei Andrang dauert es länger: die Aufträge stehen dann in einer Reihe, und die Box zeigt, woran sie ist.

Das ist eine Messung an unseren eigenen Läufen und keine Zusicherung. Wer eine feste Sekundenzahl verspricht, hat sie nicht gemessen.

Was am Ende herauskommt

Drei Wege zur KI-Fotobox

Bezahlt wird, was mit einem Bild geschieht — nicht, wie es hereinkommt.

Beispielbild auswählen
Das Foto, wie es die Kamera aufgenommen hat
Die Aufnahme
Dasselbe Foto, von der KI in ein Motiv verwandelt
Das KI-Bild
Dieselben Gäste in einem anderen Motiv
Ein zweites Motiv
Mehr als ein Tablet und eine Lampe braucht es nicht — das Licht im fertigen Bild bringt das Motiv mit.

Was mit den Bildern passiert

Die Aufnahme wird zur Verwandlung an ein Bildmodell übertragen — das ist der Vorgang, ohne den es keine KI-Fotobox gibt. Vorher fallen die Metadaten weg: Aufnahmeort und Geräteseriennummer gehen niemanden etwas an, und ein KI-Anbieter braucht sie erst recht nicht.

Gespeichert wird in Deutschland, und zwar befristet. Jedes Bild trägt ein Löschdatum, das an der Galerie der Feier hängt; danach räumt ein nächtlicher Lauf auf. Was nur der Verarbeitung diente, verfällt früher.

Vor der ersten Aufnahme steht ein Hinweis auf dem Bildschirm, den der Gast bestätigt. Der Veranstalter kann den Wortlaut ersetzen — abschalten kann er die Bestätigung nur, indem er ausdrücklich erklärt, dass er seine Gäste selbst informiert. Das wird festgehalten.

Ausführlich in der Datenschutzerklärung.

Fragen zur KI-Fotobox

Was, wenn es vor Ort kein WLAN gibt?

Dann entsteht kein KI-Bild: die Verwandlung passiert auf unseren Servern und nicht im Tablet. Viel braucht es dafür aber nicht — hochgeladen wird ein Foto, kein Video. Ein Handy-Hotspot reicht, und der Empfang am Aufstellort zählt mehr als die Geschwindigkeit. Stellt das Tablet dorthin, wo euer Telefon Empfang hat, und fragt vorher im Haus nach dem Gäste-WLAN. Fällt die Verbindung mittendrin aus, hängt es davon ab, womit ihr fotografiert: am Tablet entsteht für diese Aufnahme kein Bild, sie wird nicht zwischengespeichert. Läuft eure vorhandene Fotobox über den Connector, beobachtet der den Ordner weiter und holt die Bilder nach, sobald das Netz zurück ist.

Brauchen wir Blitzanlage oder Ringlicht?

Nein. Ein Tablet und eine einfache Lichtquelle reichen. Das Licht im fertigen Bild kommt aus dem Motiv, nicht aus eurem Raum: jede Szene bringt ihre eigene Beleuchtung mit — Abendsonne, Scheinwerfer, Kerzenlicht. Woran das Ergebnis wirklich hängt, ist eure Aufnahme, nicht die Megapixel: Licht von vorn, ein scharfes Gesicht, die Kamera nah genug. Eine Lampe neben dem Tablet genügt dafür — die Frontkamera eines älteren Tablets ist bei wenig Licht der häufigste Grund für ein schwaches Bild, und die Lampe löst genau das. Wer schon eine Fotobox mit Blitz hat, behält sie natürlich.

Was ist eine KI-Fotobox?

Eure Gäste stellen sich vor die Kamera wie bei jeder Fotobox — und bekommen kein Foto zurück, sondern ein Bild: als Renaissancegemälde, im verschneiten Wald, auf dem Siegerpodest mit der Champagnerflasche. Mit ihren eigenen Gesichtern, erkennbar für jeden am Tisch. Kein Filter, der etwas überzieht, sondern ein neu gemaltes Bild.

Ist eine KI-Fotobox dasselbe wie ein KI-Photobooth?

Ja. KI-Photobooth, KI-Fotobooth, AI Photobooth oder AI Photo Booth — alle Namen meinen dieselbe Sache: eine Fotobox, deren Aufnahmen von künstlicher Intelligenz in neue Bilder verwandelt werden. Im Deutschen hat sich Fotobox eingebürgert, im Englischen Photo Booth. Sucht ihr nach dem einen und findet das andere, seid ihr trotzdem richtig.

Wie lange müssen unsere Gäste warten?

Meist gut zwanzig Sekunden — lange genug, um zu sehen, was passiert, kurz genug, dass niemand weggeht. Wenn viele gleichzeitig auslösen oder ein Bild noch einmal gerechnet werden muss, kann es auch eine knappe Minute werden.

Brauchen wir dafür ein Gerät?

Nein. Ein Handy genügt — eures oder das eurer Gäste. Kein Stativ, kein Drucker, keine Lieferung, kein Aufbau am Vortag. Wer schon eine Fotobox hat, behält sie: VivaPix hängt sich daran und lässt alles andere, wie es ist.

Funktioniert das auch mit der ganzen Tischrunde?

Bei einigen Motiven ja — Renaissance und Winterzauber tragen die ganze Gruppe. Bei anderen wird es ab etwa vier Personen eng, und dann sagt es die Box vorher, statt euch hinterher ein Bild zu geben, auf dem jemand fehlt. Der schönere Weg ist ohnehin ein anderer: Jeder tippt sich selbst an und bekommt sein eigenes Bild.

Was passiert mit den Gesichtern unserer Gäste?

Sie werden erkannt, um zu prüfen, ob man euch auf dem fertigen Bild wiedererkennt — und danach nicht gespeichert. Weder als Ausschnitt noch als Zahlenreihe. Was bleibt, ist das Bild. Alles liegt auf Servern in Deutschland und wird nach der Frist gelöscht.

Und wenn ein Bild misslingt?

Dann rechnen wir es noch einmal. Klappt es auch dann nicht, bekommt euer Gast sein Originalfoto mit einem kurzen Hinweis — niemand steht vor einem leeren Bildschirm. Misslungene Versuche gehen auf uns und nicht von eurem Kontingent ab.

Wie kommen die Gäste an ihre Bilder?

Jedes Bild bekommt einen eigenen QR-Code. Scannen, und es liegt auf dem Telefon — ohne App, ohne Anmeldung, in voller Qualität. Alles landet außerdem in der Galerie des Abends, die ihr Monate später noch aufrufen könnt.

Für die eigene Feier

Feste Pakete ab 29 € für einen Abend — mit Gästegalerie, Gästeuploads und Downloads.

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